Der neue Ford Focus soll den US-Konzern den Technologischen Anschluss bringen

Ford ist ein US-Autobauer, der vor dem Genfer Automobilsalon in Barcelona den neuen Focus vorstellt. Der neue Ford wurde auf der Mobilfunkmesse vorgestellt und Ford möchte damit in die veränderte Welt ein Signal aussenden. Ford macht an dieser Stelle einen beachtenswerten Schritt. Der Autosalon in Genf ist in der Autobranche das wichtigste Branchentreffen. Doch nicht mit den Amerikanern, denn der neue Focus wird bereits eine Woche zuvor schon präsentiert und dies auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona. Ford möchte damit das Signal aussenden, dass sich die Autowelt wandelt. Bei neuen Autos zählen nicht nur Motorisierung und PS, sondern auch die Technik bei dem Bordcomputer ist wichtig.

Das Tempo von der IT wird durch die Autobauer aufgenommen

Der Ford-Europachef Stephen Odell teilte mit, dass die Welten der IT-Branche und der Autoindustrie verschmelzen. An das Tempo der Technologiebranche sollen sich die Autobauer anpassen. Womöglich hat die Autobranche einiges mit der Mobilfunkindustrie gemeinsam. Bereits bei der Einführung der Smartphones wurde gezeigt, dass gute Telefone nicht mehr ausreichen, sondern dass eine Erlebniswelt geschaffen wurde. Auch die Autobauer haben eine ganz ähnliche Aufgabe zu meistern. Die langweiligen und komplizierten Infotainmentsysteme sollen attraktiver gemacht werden.

Der neue Focus von Ford

Von Ford wird eine Vorreiterrolle angestrebt und so wird bei dem neuen Focus ein System eingesetzt, welches durch die verbesserte Spracherkennung punkten soll. Wer sich beispielsweise eine Liste mit Restaurants in der Nähe anzeigen lassen möchte, der muss nur „ich habe Hunger“ sagen. Durch Sprachkommando soll auch die Klimaanlagentemperatur verändert werden können. In den Wagen konkurrieren die Infosystem bereits mit den Smartphones der Fahrer. Das Mobiltelefon übernimmt alles, was ein Auto nicht kann und so beispielsweise die Zielnavigation. Flächendeckend sollen die Autos in der Zukunft über Internetanbindung verfügen. Weltweit sollen bis 2025 mehr als 100 Millionen Autos eine Verbindung zum Internet haben. Von Ford werden Systeme angeboten, welche sonst nur bei teuren Fahrzeugen der Luxus- oder Oberklasse entdeckt werden. Beim Rückwärtsfahren wird von kreuzenden Fahrzeugen gewarnt und dafür sorgt der Auspark-Assistenz. Damit eine Kollision verhindert wird, kann der Focus auch automatisch bremsen. Die Autobauer etablieren sich immer mehr als Dienstleister und so bieten die Autohersteller bereits Car-Sharing und investieren in Start-Ups, um Lösungen für Probleme mit der Mobilität anzubieten. Auf mobile.de findet man heute schon Top Modelle von Ford und des S-Max.