Verkehr: Viele Verletzte verteuern die Autoversicherung

Die strengen und verschneiten Winter und immer schneller werdende Autos führten in den letzten Jahren zu einer deutlichen Zunahme der Verkehrsunfälle. Täglich wird im Fernsehen, Hörfunk oder der Presse von Verkehrsunfällen berichtet. Meist hört man sich die Meldung kurz an oder liest den entsprechenden Pressebericht. Aber das jeder einzelne Autobesitzer indirekt auch negative Folgen für sich persönlich hat, ist den wenigsten bewusst. Aber eigentlich ganz logisch, denn fast alle Autounfälle werden über die eigene Versicherung oder über die Versicherung des Unfallverursachers behoben. Gerade die Wiederherstellung der Gesundheit kommt den Versicherern hier ziemlich teuer. Aber auch die immer teurer werdenden Autos schlagen bei den Versicherungen zu buche. Denn mit steigenden Versicherungsausgaben steigen auch die zu zahlenden Prämien für die Kfz- Versicherung. Auch wenn der einzelne Autofahrer noch gar keinen Unfall hatte, erhöht sich durch die allgemeine Prämienerhöhung, sein Versicherungsbeitrag. Generell werden die Versicherungen zwar in Gebiete bzw. Landkreise oder Städte eingeteilt und dementsprechend die Erhöhung auf dieses Gebiet erhöht, aber gerade in den letzten Jahren konnte eine deutschlandweit steigende Unfallstatistik festgestellt werden.

Aber die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung gehört zu den gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungen. Jedes Auto muss über eine Kfz Versicherung abgesichert werden. Diese Autoversicherung übernimmt die Schadensansprüche eines Dritten, die durch ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr entstanden sind. Diese Kfz-Haftpflichtversicherung greift zudem EU weit, wobei allerdings die Höchst- Schadenssummen von den einzelnen Ländern unterschiedlich geregelt sind. Jeder der einen Unfall verursacht ist für den entstanden Schaden schadenersatzpflichtig.

Zu diesen Schäden gehören Personenschäden, Sachschäden, Vermögensschäden und immaterielle Schäden. Dabei übernehmen die Versicherung die Heilungskosten von Verletzten, aber auch mögliche Rentenansprüche bei Invalidität. Zudem werden auch alle Reparaturen an Fahrzeugen oder Objekten übernommen und auch beispielsweise Schmerzensgeld vom Versicherer bezahlt. Jede Versicherung hat ihre eigene Beitragsgestaltung. Hier haben die einzelnen Versicherer eine relativ große Freiheit. Daher kommen auch die deutlichen Preisunterschiede der einzelnen Versicherungsgesellschaften. Die monatlich oder jährlich bezahlen Prämien werden aus einer statistischen Kennzahl und vom Schadensfreiheitsrabatt berechnet. Beim Schadenfreiheitsrabatt handelt es sich um eine Erhöhung oder Reduktion der Prämie die sich aus Schadensquote und Vertragsdauer errechnet. Die statistischen Merkmale sind beispielsweise die Schadenshäufigkeit und die daraus entstehenden Reparaturkosten bezogen auf bestimmte Fahrzeugmodelle und vor allem auf ein bestimmtes Gebiet. Wobei wir gerade bei diesen statistischen Merkmalen wieder bei den Beitragserhöhungen ankommen sind. Die Hauptsächlich von diesem Faktor abhängig ist. Weitere Faktoren bei der Beitragsgestaltung sind aber auch gewissen Prämienermittlungsmerkmale. Dies sind etwa Alter des Versicherungsnehmers, Unterbringung des Fahrzeuges im Freien oder in einer Garage, jährliche Fahrleistung und teilweise auch der Eintrag ins Bundeszentralregister in Flensburg. Hierbei kann man erkennen wie viel Spielraum die einzelnen Versicherungsgesellschaften trotz eigentlicher Beitragserhöhung dennoch haben. Vor Abschluss oder Verlängerung einer Versicherung sollte deshalb ein Versicherungsvergleich durchgeführt werden. Gerade im Internet kann eine günstige Autoversicherung zu sehr guten Konditionen gefunden werden.