Versicherungen die man als LKW Fahrer unbedingt haben sollte

Immer mehr Verkehr auf deutschen Straßen, zunehmender Termindruck und immer größer werdende Trucks, die es vernünftig zu steuern gilt. Das Leben eines deutschen LKW-Fahrers ist wirklich kein Zuckerschlecken. Selbst den besten ihrer Zunft, kann es da schnell passieren, durch einen schweren Unfall berufsunfähig zu werden, oder -im schlimmsten Fall- sogar das eigene Leben einzubüßen. Um zu mindestens die finanziellen Folgen solcher etwaigen Entwicklungen abzufangen, sollte der verantwortungsvolle LKW-Fahrer sich geeigneten Versicherungsschutz zulegen.

Versicherungsschutz im Todesfall

Nicht wenige LKW Fahrer haben Frau, Lebensgefährtin oder Kinder. Da bei dem gefährlichen Beruf eines LKW-Fahrers das Todesrisiko gar nicht so gering ist, sind LKW Fahrer mit Angehörigen deshalb unbedingt auf eine Risikolebensversicherung angewiesen, damit die Hinterbliebenen gegebenenfalls zu mindestens finanziell beim Tod des Hauptverdieners abgesichert sind. Dabei sollte der Versicherungsschutz auch hoch genug gewählt werden. Einige hunderttausend Euro Versicherungssumme sind da allemal besser, als nur ein paar zehntausend Euro Versicherungssumme. Schließlich muss -die überdies noch zu versteuernde- Auszahlungssumme eventuell ja sogar über Jahrzehnte zur Bestreitung des Lebensunterhaltes der Hinterbliebenen ausreichen.

Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit

Da der Staat -und dies auch nur im allerbesten Falle- für den heutigen Arbeitnehmer beim Eintreten der Berufsunfähigkeit nur noch eine sehr mickrige Erwerbsminderungsrente zahlt, ist insbesondere für gefährdete Arbeitnehmer wie LKW-Fahrer eine private Absicherung gegen Berufsunfähigkeit unerlässlich. Dafür bietet sich entweder die sogenannte Grundfähigkeitsversicherung oder die normale Berufsunfähigkeitsversicherung an. Erstgenannte Versicherungsvariante sichert eine Person finanziell gegen den Verlust mechanischer körperlicher Fähigkeiten wie das Sehen, oder die Fähigkeit zu gehen, zu greifen oder Auto zu fahren, ab. Ein LKW-Fahrer der -etwa wegen Beinamputationen- die mechanische! Fähigkeit Auto zu fahren verloren hätte, bezöge aus dieser Versicherungsform also eine monatliche Grundrente. Zudem ist diese Versicherungsvariante im Hinblick auf die monatlich zu zahlenden Beiträge oft nur ein Zehntel so teuer wie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Allerdings sichert von diesen zwei genannten versicherungsformen nur die Berufsunfähigkeitsversicherung auch psychisch bedingte Berufsunfähigkeit ab. Da der Beruf des LKW-Fahrers auch emotional sehr stressig ist, und leicht zu psychisch bedingter Berufsunfähigkeit führen kann, dürfte die Berufsunfähigkeitsversicherung trotz ihrer erkennbar höherer Kosten für LKW-Fahrer doch die bessere Wahl sein.

Zusammenfassung

Zusammengenommen lässt sich feststellen, dass für den LKW-Fahrer mit Angehörigen sowohl die Risikolebensversicherung als auch die traditionelle private Berufsunfähigkeitsversicherung geboten sind. Für den alleinstehenden LKW Fahrer mag hingegen die Berufsunfähigkeitsversicherung reichen. Die Grundfähigkeitsversicherung ist zwar billiger als die Berufsunfähigkeitsversicherung, und zahlt bei Verlust mechanischer körperlicher Fähigkeiten sogar auch für Personen, die noch nie einen Beruf ausgeübt haben. Für den bereits berufstätigen LKW-Fahrer indes, dürfte entscheidend sein, dass nur die Berufsunfähigkeitsversicherung auch psychisch bedingte Berufsunfähigkeit abdeckt.